Das apokalyptische Ich

Vier Uraufführungen im Rahmen des Festivals Spieltriebe am Theater Osnabrück in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

www.spieltriebe-osnabrueck.de

DIE ACHT TODSÜNDEN DER MENSCHHEIT
von Regina Litvinova

DANN ALS DELFIN
von Valentin Schaff

PERLMUTTGESICHTER (IV und V)
von Friedrich Stockmeier

ENTHÜLLUNG DURCH RÄUME
von Martin Stötzer

Vier apokalyptische Visionen in verschiedener Gestalt: Die Suche eines Sohnes nach dem Sinn des Daseins führt ihn zur Entdeckung neuer Dimensionen, doch auch zur Entfremdung von seiner eigenen, Max Frischs Fragenbogen enthüllt die Suche nach dem Ich in Abgrenzung zu anderen. Mit Die Acht Todsünden warnte 1970 der Verhaltensforscher Konrad Lorenz vor den Folgen der Enthumanisierung und Zerstörung des natürlichen Lebensraumes. In der Nüchternheit, mit der sich zwei Männer in ihrer vermüllten und sterbenden Welt eingerichtet haben, während die letzten sich im Einklang mit der Natur wähnenden Menschen in der Enthüllung ihrer Illusion verzweifelnd untergehen, offenbart sich die mögliche Zukunft.

Spielort: Limberg-Kirche
Musikalische Leitung An-Hoon Song
Inszenierung Christine Cyris
Bühne Theresa Steinert
Kostüme Nathalie Himpel, Juliane Molitor
Dramaturgie Ulrike Schumann

Sopran Erika Simons
Sopran Engjellushe Duka
Tenor Clemens Löschmann
Tenor César del Rio
Tenor Perlmuttgesichter Mario Lee
Schauspieler Klaus Fischer

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